
Willkommen beim Wasserbeschaffungsverband Hagener Straße

Der Wasserbeschaffungsverband „Hagener Straße“ wurde 1928 gegründet und versorgt heute rund 1.900 Einwohner in zwei Gemeinden mit Trink-
Anpassung der Wassergebühren ab dem 01.01.2025
Sehr geehrte Verbandsmitglieder,
seit 1928 versorgt der Wasserbeschaffungsverband Hagener Straße (WbV) Ortsteile aus Alt-Georgsmarienhütte und Hagen a.T.W mit Trinkwasser.
Auch der WbV muss bei der derzeitigen Preisentwicklung in sämtlichen Bereichen seine Aufwendungen auffangen, damit wir auch weiterhin jederzeit Trinkwasser bestmöglicher Qualität liefern können.
Um diese Preisentwicklung tragen zu können, ist es leider unumgänglich, den Wasserpreis (Arbeitspreis) sowie den Grundpreis anzupassen. Statt der bisher 1,10 € (netto) pro Kubikmeter beträgt diese ab dem
1. Januar 2025 nun 1,30 € (netto). Die monatliche Grundgebühr erhöht sich von 0,77 € (netto) auf 1,25 € (netto).
Aber nicht nur die hohen Preisentwicklungen sind abzufangen, auch zukünftige Investitionskosten in das Leitungsnetz machen eine Preisanpassung unumgänglich. Gestiegene Energie- und Finanzierungskosten sind weitere Faktoren, die wir dabei berücksichtigen müssen.
Mit dem monatlichen Grundpreis muss die Rohrnetzunterhaltung, sämtliche Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen, Materialbeschaffung, Lohnkosten, Verzinsungen und Abschreibungen erwirtschaftet werden. Der Wasserpreis (Arbeitspreis) selbst, deckt die variablen Kosten. Hier ist ebenfalls eine Wasserpreiserhöhung vorgesehen.
Damit Sie sich ein genaues Bild über Ihre zukünftigen Kosten machen können, finden Sie hier ein Rechenbeispiel. Für einen Vierpersonenhaushalt beträgt der Durchschnittsverbrauch etwa
115 Kubikmeter Wasser im Jahr. Die entsprechende Kostenaufstellung sieht wie folgt aus:


Stephan Sprekelmeyer
Verbandsvorsteher
Sollten Sie konkrete Fragen zu dieser Preisanpassung oder zu Ihrer Rechnung haben, sprechen Sie uns gerne an! Sie erreichen uns unter: 05401 – 837990.
Mit dieser Preisanpassung wollen wir sicherstellen, dass wir Ihnen auch in Zukunft
verlässlich Trinkwasser in bester Qualität liefern können!
Weltwassertag am 22. März

Der Weltwassertag 2025 steht unter dem Motto „Erhalt der Gletscher“.
Die Botschaft: Dieses Thema ist von großer Bedeutung, auch für Deutschland. Gletscher spielen eine entscheidende Rolle im Wasserkreislauf, indem sie Flüsse und Seen bis weit in den Sommer hinein speisen und somit Teile der Wasserversorgung sichern. Ihr Erhalt ist daher von globaler Wichtigkeit.
Die Norddeutsche Tiefebene ist zwar weniger von Gletschern beeinflusst, doch die Auswirkungen des Klimawandels sind auch hier spürbar. Weniger Schnee in den Mittelgebirgen und vermehrte Niederschläge als Regen führen zu einem höheren Risiko für Hochwasser und Dürre. Der Schutz der Gletscher und die Anpassung an die veränderten klimatischen Bedingungen sind daher auch für diese Region relevant. Betroffen ist der gesamte Wasserkreislauf.
Warum Gletscher wichtig sind:
Gletscher spielen eine entscheidende Rolle im globalen Wasserkreislauf. Sie speichern etwa 70 % des süßen Wassers der Erde und fungieren als natürliche Wasserspeicher, die Flüsse, Seen und Grundwasserreservoirs speisen. Durch den Klimawandel schrumpfen die Gletscher rapide – mit gravierenden Folgen für Ökosysteme, Wasserressourcen und die menschliche Sicherheit.
Der Verlust von Gletschern hat tiefgreifende Auswirkungen
Wasserknappheit: An Flüssen, die von Gletschern gespeist werden, wird sich die jahreszeitliche Verteilung der Abflussmenge verändern, was für die Verfügbarkeit von Wasser für Landwirtschaft, Energie und Trinkwasser besonders in Trockenperioden eine weitere Verschärfung bedeutet.
Meeresspiegelanstieg: Schmelzende Gletscher tragen erheblich zum globalen Anstieg des Meeresspiegels bei, was küstennahe Gemeinschaften gefährdet.
Ökosysteme in Gefahr: Der Lebensraum Gletscher und die dort beheimateten Arten stehen unter Druck, das wird Auswirkungen auf die biologische Vielfalt haben.

Die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser zu jeder Zeit sind Teil unserer Lebensgrundlage – sind Standortfaktor für unsere
Kommunen und das ganze Land. Ohne die öffentliche Wasserwirtschaft gäbe es keine Wohngebiete, keine Gewerbegebiete, kein Wachstum. Insofern muss Wasserwirtschaft zukunftsorientiert gedacht werden, um Strategien zu entwickeln, die sowohl Antworten finden auf nasse Hochwasserjahre wie 2017 als auch auf Dürrejahre wie 2022.

Wasser ist die Grundlage allen Lebens und ein unverzichtbares Gut. Gerade im Hinblick auf den Klimawandel, sich ändernder Konsummuster und dem Bevölkerungswachstum sollen die Menschen sich mehr Klarheit über die Rolle und Bedeutung des Wassers in ihrem Leben und für die Umwelt verschaffen. Wasser ist eine begrenzte Ressource, deren Wert es zunächst zu erkennen gilt, um es schätzen und schützen zu können.
Der Wasserbeschaffungsverband Hagener Straße stellt sich den drei großen Themen der Zukunft der Wasserwirtschaft:
Sicherung der Wassermenge
Sicherung einer hervorragenden Wasserqualität
trotz aller Umwelteinflüsse
- technisch moderne Anlagen, um Wasser zu fördern
Der Wasserbeschaffungsverband Hagener Straße fördert jedes Jahr etwa 70.000 m³ Trinkwasser, das nach dem Reinigungsprozess in der Kläranlage dem Ökosystem zurückgeführt wird.

Die Ressource Trinkwasser für nachfolgende Generationen darf nicht gefährdet werden. Daher muss ein vorsorgender Ressourcenschutz und der nachhaltige Umgang mit Trinkwasser volkswirtschaftlich effizient gestaltet werden.
Um die Wasservorkommen dauerhaft vor Beeinträchtigungen zu schützen, müssen Einträge von Schadstoffen vermieden oder auf ein Minimum reduziert werden. Hier besteht gesellschaftlich eine gemeinsame Verantwortung für den Ressourcenschutz.
Der Wasserbeschaffungsverband Hagener Straße stellt sich dieser Transformation und ist für die kommenden Herausforderungen gut aufgestellt.

Wassersparen in langen Trockenperioden
Fehlende Niederschläge, die anhaltende Hitze mit außergewöhnlich hohen Temperaturen und der damit verbundene hohe Wasserverbrauch bringt unsere Wasserversorgung an ihre Grenzen. Zurzeit steigt der Tagesverbrauch wieder extrem an. Daher möchte ich euch bitten, achtsam mit Trinkwasser umzugehen.
Weitere hilfreiche Tipps zum Wassersparen
finden Sie in der Rubrik „Wissenswertes“ unter „Wasserspartipps“!

Gärten und Grünflächen sollte wenn, dann erst in den Abendstunden bewässert werden. Auf unnötige Wasserentnahmen, wie das ständige Befüllen von privaten Pools und Planschbecken, sollte generell verzichtet werden.
Der Wasserhaushalt im Verbandsgebiet hat sich noch nicht von der Trockenheit im vergangenen Jahr erholt. Zugleich hat sich der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Haushalt deutlich erhöht. Wenn jeder behutsam mit Wasser umgeht, können Versorgungsprobleme vermieden werden. Von Wasserknappheit kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesprochen werden. Damit es auch im Sommer 2023 so bleibt, muss sehr sorgsam mit unserem Wasser umgegangen werden.
Tipps für den Umgang mit Trinkwasser im Sommer
Versorgungsengpässe im Sommer
Dieser starke Anstieg der Wasserabnahme bereitet den Wasserversorgern in allen Gebieten Probleme und kann zu Versorgungsengpässen führen. Das Grundwasservorkommen im Einzugsgebiet des Wasserbeschaffungsverbandes Osnabrück-
Daher bitten die Wasserversorger alle Abnehmer um einen besonders sparsamen Verbrauch sowie eine Reduzierung der Wassernutzung auf das Nötigste in Zeiten längerer Trockenzeiten im Sommer. Wenn Sie die folgenden Tipps und Tricks anwenden, vermeiden Sie eine stundenweise hohe Belastung bei der Wasserversorgung und Sommerwasserknappheit mit ihren Versorgungs-engpässen entsteht erst gar nicht.
Tipps und Tricks
- Generell gilt, dass an heißen Tagen ist die Verdunstungsrate tagsüber deutlich höher ist, als in den Abendstunden. Daher sollte eine notwendige Bewässerung niemals in der Mittagszeit vorgenommen werden, sondern in den späten Abend-
und Nachtstunden.
Für die Bewässerung ist kein Trinkwasser erforderlich. Schaffen Sie Einrichtungen, um Regenwasser in Zisternen oder ähnlichen Behältern aufzufangen, sodass Sie dieses später nutzen können.
Verzichten Sie lieber ganz auf das Bewässern von Rasenflächen. Dies kann in den Sommermonaten zwar zu optischen Beeinträchtigungen führen, die Nutzung ist allerdings weiterhin uneingeschränkt möglich.
Wenn Sie für Ihre Kinder Swimmingpools im Garten aufbauen, befüllen Sie diese in den Abend– oder Morgenstunden. Dies hat den Vorteil, dass die Erwärmung natürlich durch die Sonneneinstrahlung erfolgt. Wenn Sie die Pools zudem in den Zeiten der Nichtnutzung abdecken, werden auch weniger Fremdstoffe eingetragen und das Wasser muss nicht so häufig ausgetauscht werden.
Trinkwasserverbrauch im Sommer
Im Durchschnitt beträgt der tägliche Trinkwasserverbrauch je Bundesbürger 120 Liter. Der größte Bedarf fällt bei der Körperreinigung wie Duschen, Baden, Händewaschen sowie der Toilettennutzung an. Danach folgt der Verbrauch für die Reinigung von Wäsche und Geschirr. Nur 4 Liter werden durchschnittlich für die Bewässerung von Pflanzen im Haus und Garten benötigt. Die nebenstehende Grafik verdeutlicht den täglichen Gebrauch von Trinkwasser.


Wir nutzen Ökostrom!
Als lokaler Wasserversorger aus Alt-Georgsmarienhütte spielt auch für uns das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle.
Für den Stromverbrauch unsere Anlagen nutzen wir nur reinen Ökostrom, der aus regenerativen Energiequelle gewonnen wurde.
Daher haben wir uns jetzt dazu entschieden, den Wasserbeschaffungsverband Hagener Straße durch KlimaInvest Green Concepts zertifizieren zu lassen.
Den Ökostrom beziehen wir von der Teutoburger Energie Netzwerk eG – einem lokalen Unternehmen aus unserer Region.
Trinkwasserpreis des Wasserbeschaffungsverbandes
im unteren Bereich
Die Landeskartellbehörde Niedersachsen hat im Juli 2020 neueste Zahlen zu Trinkwasserpreisen veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der Wasserbeschaffungsverband Hagener Straße (Wbv) im Vergleich zu anderen Wasserversorgern des Landkreises Osnabrück zu den kostengünstigsten gehört.
Ein Beispiel: Auf ganz Niedersachsen bezogen zahlt ein Zwei-Personen-Haushalt mit einer durchschnittlichen Abgabemenge von 80 m³ Trinkwasser etwa 169,60 Euro im Jahr, bei einem durchschnittlichen Wasserpreis von 2,12 Euro pro m³. Im Vergleich dazu lag der Preis des Wbv bei 97,20 € und einem Wasserpreis von 1,10 Euro pro m³.
Der Wasserpreis des Wasserbeschaffungsverbandes Hagener Straße wird auch in Zukunft auf einem stabilen Niveau bleiben, da durch ehrenamtliches Engagement und intelligente Investitionen in das Leitungsnetz die Betriebskosten niedrig gehalten werden.
Grafiken: Angaben in Euro | Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung



DAS GRÜNERE BLAU –
Zur Nachhaltigkeit unseres Trinkwassers

Das Klima wandelt sich. Durch unseren Umgang mit dem Planeten und seinen Ressourcen nehmen wir aktiven Einfluss darauf. Unsere täglichen Gewohnheiten sind dabei wichtige Stellschrauben für Veränderungen. So auch beim Trinken. Ob wir uns für Trinkwasser aus dem Hahn entscheiden oder Wasser im Supermarkt kaufen hat direkte Auswirkungen – auf unser Portemonnaie und unsere Umwelt.
Unser Trinkwasser – Ein echtes Privileg.
Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. In Deutschland haben wir Glück. Jederzeit sprudelt frisches Wasser in bester Qualität direkt aus der Leitung. An dieser hervorragenden Qualität arbeiten wir als Wasserversorger täglich für Sie. Alle Grenzwerte im Wasser sind gesetzlich in der strengen Trinkwasserverordnung festgeschrieben und werden regelmäßig gründlich geprüft. Tatsächlich ist Trinkwasser das bestkontrollierte Lebensmittel in Deutschland.
Einen Schluck nachhaltiger: Wir Wasserversorger können Ihnen gutes Trinkwasser sehr günstig anbieten: 1 l Leitungswasser ist rund 95% preiswerter als Flaschenwasser. Wir arbeiten nicht gewinnorientiert, sondern kostendeckend und nachhaltig. Alle Einnahmen fließen in die Wasserwirtschaft zurück. Unser Wasser von hier entstammt regionalen Vorräten und legt keine langen Transportwege auf der Straße zurück. Im Vergleich dazu schlagen sich Abfüllung, Verpackung und Transport von Flaschenwasser negativ in der Umweltbilanz nieder – vor allem bei Wasser, das aus dem Ausland eingeführt wird.
In Zahlen ausgedrückt: Für den gesamten Lebensweg von Flaschenwasser ist die 49-fache Menge an Emissionen anzusetzen, als für den von Trinkwasser. Würden alle Deutschen auf Leitungswasser umsteigen, so könnten jährlich drei Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden. Das entspricht etwa dem 1,5-fachen des bisherigen innerdeutschen Flugverkehrs.
Entscheiden Sie daher selbst, welchen Einfluss ihre Trinkwasserwahl nehmen soll.

Unser Leitungswasser eignet sich sehr gut zur Zubereitung von Babynahrung
Trinkwasser aus der Leitung gehört zu einem der am strengsten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland. Die Grenzwerte für unerwünschte Inhaltsstoffe sind sehr niedrig und entsprechen in fast allen Punkten denen, die für Babys empfohlen werden. Aber was ist nun besser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet? Leitungswasser oder spezielles für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ausgelobtes Mineralwasser? Das fragen sich Eltern immer wieder.
Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.
Grundwasserwerte im absolut grünen Bereich


In den vergangenen Monaten ist in den Medien vermehrt über zu hohe Nitratwerte im Grundwasser berichte worden. Der Umweltausschuss der Stadt Osnabrück räumte in einer Sitzung ein, dass rund 50-
Gerade im Punkt Nitrat liegen die Werte mit durchschnittlich etwa 5 Milligramm pro Liter weit unter dem maximalen Grenzwert. Der gesetzliche Grenzwert in Deutschland liegt bei 50 Milligramm pro Liter Grundwasser. Dass das Wasser des WbV einen so geringen Wert aufweist, lässt sich auch damit erklären, dass ein Großteil in felsigem Gebiet gefördert wird. Die Belastung durch die Land-